Freizeitzentrum und Flussbad
Umschlungen von einer Flussbiegung der Großen Mühl liegt die Naturbadeanlage Kranzling in Deutschland, somit ein Flussbad und natürliches Gewässer ohne chemische Wasseraufbereitung. Vor allem in den Sommermonaten stellt die Anlage ein Badeparadies mit ihren großflächigen Liegewiesen mit Sonnen- oder Schattenzonen dar. Tennisplätze, Skateboard-Park, ein öffentlicher Grillplatz sowie Beachvolleyball- und Boccia-Plätze laden zur Benutzung ein. Die Wassertemperaturen erreichen in warmen Sommern bis zu 22° C. Auch ein kleiner Campingplatz steht den Gästen zur Verfügung. In den Wintermonaten verlagert sich die sportliche Aktivität aufs Langlaufen entlang der Großen Mühl oder aufs Eisstockschießen am Stockschützenteich. Inmitten des Freizeitzentrums liegt die Gaststätte „s’ Gasthaus auf der Kranzling“, ein modernes Gebäude, erbaut in Holzbauweise mit großen Glasfronten, mit einem gemütlichen Gastgarten im Sommer. Es verbindet in genialer Weise Sport, Freizeit und Kultur, auf dem sportlichen Sektor genauso wie auf dem kulinarischen.
Tullner Aubad
Als Projektstandort für das Tullner Aubad hatte sich zuerst die ehemalige „Karner-Grube“ angeboten, da bereits damals in dieser Grube reger Badebetrieb herrschte, jedoch keine sanitären Einrichtungen zur Verfügung standen. Aufgrund von mehreren Hochwassern und der damit verbundenen Verschlechterung der Wasserqualität wurde das Projekt dann am jetzigen Standort, der „Unteren Stadtau“, einem Schotterabbaugebiet, umgesetzt. Das Gelände wurde teilweise als wilde Mülldeponie genutzt, jedoch im Rahmen des Projektes gesäubert. Im nächsten Schritt baggerte man eine Grube aus, sodass eine Wasserfläche von etwa 5 ha angelegt werden konnte. Es wurden Sanitäreinrichtungen geschaffen sowie ein Rodelberg und Parkplätze. Die Finanzierung erfolgte zu 50 Prozent durch die Stadtgemeinde Tulln sowie zu 50 Prozent durch den Verein „Niederösterreich/Wien – Gemeinsame Erholungsräume“, wobei der Anteil der Stadtgemeinde Tulln durch den Erlös des Schotterverkaufes finanziert wurde. Somit wurde das Aubad seinerzeit ohne zusätzlichen Finanzaufwand durch die Stadtgemeinde Tulln errichtet. Das Aubad wurde im Jahre 1978 in Betrieb genommen, die Eröffnung fand jedoch erst 1979 nach Fertigstellung der restlichen Arbeiten statt. In der Folge wurde und wird das Tullner Aubad laufend ausgebaut und das Angebot erweitert. Im Juni 1999 wurden die Breitwasserrutsche, der Erlebnisspielbach sowie der dritte Beachvolleyballplatz in Betrieb genommen.
Als nächstes Ziel wurde die Erweiterung der Sanitäreinrichtungen, die Sanierung der Insel sowie Baumschutzmaßnahmen am gesamten Gelände gesetzt. Das Aubad Tulln ist ganzjährig zugänglich, wobei zwischen Mai und Anfang September bei Schönwetter Eintritt kassiert wird. Jährlich besuchen rund 65.000 Gäste das Aubad. Im „Jahrhundertsommer“ 2003 konnten gut 90.000 Gäste gezählt werden.
(Redaktion: Martin Pechal)
Ausstattung
Wasser 30 ha Erholungslandschaft mit einem 50.000 m² großen Badesee samt Insel, 10 ha Spiel- und Liegewiesen mit ausgebauten Spazierwegen und 15 ha Wald, 45-m-Wasserrutsche, 18-m-Wasserbreitrutsche, Erlebnisspielbach, Stege, Schwimmwettkämpfe
Sport Ballspielplätze, Beachvolleyballplätze, Beach-Handballplatz, Basketballplatz, Baseball,
Fischen, div.Sportveranstaltungen, Lauf- und Nordic-Walking-Strecke, Tischtennis
Kinder Sandkisten, Spielplätze, Sandstrand für die Kleinen, Trampolin-Sprunganlage, Kleinkinderspielschiff „Arche Noah”
Sonstiges Safe-Kästchen bei der Hauptkasse, WC- und Duschanlagen, Bank- und Sitzgruppen, Buffet, Grillplätze (nur mit Voranmeldung), Liegestuhl-Verleih, Nordic-Walking-Kurse, Qi Gong & Tai Chi
Factbox Aubad Tulln
Erwachsene Tageskarte: 3,20 Euro
Abendkarte ab 16.00 Uhr: 1,60 Euro
Erw. mit NÖ Familienpass: 2,70 Euro
Tageskarte (Studenten, Lehrlinge, Präsenz-
diener, Senioren, Behinderte): 2,10 Euro
Links
www.eko-plant.com
www.swimming-teich.com
www.gemeinnuetziger-verein-naturbaeder-luebeck.de






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