25.10.2011
Zukunftsweisend
An den sanft geschwungenen Hügeln der umgebenden Weinberge hat sich das Hotel aber nicht nur formal inspiriert, sondern auch bei dessen Umsetzung kam eine möglichst naturverbundene, ökologische Bauweise zum tragen: Das Gebäude wurde in einem Holzverbundsystem errichtet, das gänzlich ohne Leim oder Eisenteile auskommt.
Biologisches Bauen
In der Nähe von Meran wurde das „Theiner's Garten Bio Vitalhotel" vom Architekturstudio Baukraft erdacht, das die Spaliere der Südtiroler Weinberge in die Gestaltung des Gebäudes aufgenommen hat und so die ortstypischen Terrassenanlagen fortsetzt. Der Baukörper selbst entspricht den strengsten Kriterien biologischen Bauens sowie zeitgemäßer Bauphysik, denn bei der Realisierung und Ausstattung der 57 Zimmer wurde bewusst auf die Installation von Elektrogeräten und Verwendung von Klebstoffen und Nägeln verzichtet. So sind alle Räume letztlich frei von elektromagnetischen Strahlungen und es wurde in ihnen auch auf mögliche Allergieauslöser Rücksicht genommen.
Ohne Leim und Eisen
Möglich gemacht wurde diese Bauweise durch das Holz-Wandsystem Soligno(R), das von Rubner nach Vorbildern skandinavischer Holzkirchen entwickelt wurde. Das Holzverbundsystem besteht aus senkrecht aneinandergereihten und miteinander verzahnten, rechteckigen Massivholzbohlen, bei dem völlig auf die Verwendung von Leim, Nägel, Schrauben oder anderen gesundheitsgefährdenden Zusatzstoffen verzichtet werden konnte.
Ausgezeichnet als „KlimaHotel"
Die enge Zusammenarbeit zwischen Architekt, Bauherr und dem Holzbauunternehmen hat die Realisierung des Großprojektes bereits während der Planungsphase beschleunigt und vor allem auch die Baukosten überschaubar gemacht.
Seine jahrzehntelange Erfahrung in der Errichtung individueller Holzbauten hat der Holzbauer Rubner bei Planung und Koordination eingebracht und das Großprojekt schlüsselfertig zur vereinbarten Übergabe fertig gestellt. Die zuerkannte in Italien gebräuchliche Auszeichnung zum „Klima Hotel“ als erstes Hotel, beweist die durchaus allgemein zukunftsträchtige Bedeutung der hier erfolgten Fokussierung auf die drei Schlüsselelemente nachhaltigen Lebens: Ökologie, Gesellschaft und Wirtschaftlichkeit.





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